Mittlerweile ist Tag 6 und schon fast eine Woche rum. Verging recht fix, aber es gab auch viele neue Eindrücke. An Tag 3 haben wir abends einen Sundowner gemacht. So nennt man das hier, wenn man abends den Sonnenuntergang beobachtet. Dazu gab es einen Gin Tonic zum Ausklingen des Tages. Danach gab es noch kurz Abendbrot und dann sind Christiane und ich zur Lodge gefahren. Am 4. Tag hier Namibia habe ich vormittags ein bisschen unten im Farmhaus gearbeitet und am Nachmittag sollten die ersten Gäste kommen. Nach dem Mittag essen bin ich dann hoch und habe gewartet. Aileen wollte dann nachkommen, sobald Gäste kommen bzw. ist dann gegen 16Uhr hoch gekommen. Man weiß nie so genau, wann die Gäste kommen. Anna hatten wir vormittags noch aus Maltahöhe abgeholt und waren noch fix einkaufen. Sie hatte schon das Essen für das Abendbrot halbwegs vorbereitet. Wir haben also gewartet, und gewartet und gewartet. Nebenbei hab ich mich viel mit Aileen unterhalten. Es wurde dann dunkel und es war immer noch keiner da. Also hat Aileen dann mal ihre E-Mails gecheckt und da hat sie gesehen, dass die Gäste erst einen Tag später kommen wollen. Das hatte diese sogar rechtzeitig mitgeteilt und Aileen hatte es bestätigt, hat es aber vergessen in ihrem Kalender zu ändern. Wir haben uns dann abends mit Christiane noch an der Bar unterhalten und haben den Sternenhimmel betrachtet. Es ist Wahnsinn wie viele Sterne man hier sieht und die Milchstraße sieht man auch sehr gut. Während ich hier schreibe, schlendert Natascha gerade über den Hof :D Am nächsten Tag ging es wieder 8.30Uhr los mit arbeiten unten im Farmhaus. Normalerweise ist Check-in ab 14Uhr. Naja wir waren gerade beim Mittagessen, als auf einmal Gäste vorbei fuhren. Aileen und ich haben schnell aufgegessen und sind hinterher. Es war eine Familie aus Deutschland. Die haben wir dann begrüßt. Kurze Zeit später kamen wieder welche, wobei Aileen zwischendurch wieder beim Farmhaus war. Sie ist dann wieder hinterher. Es stellte sich aber heraus, dass es gar keine Gäste waren, sondern welche die dachten, dass wir die älteste Straußfarm hätten. Etwas später kamen aber dann die nächsten Gäste. Mit der deutschen Familie hatte ich mich dann eine ganze Weile am Pool unterhalten. Dann war warten angesagt bis zum Abendbrot. Zum Abendbrot gab es Kürbissuppe, Kudusteak mit Reis und Gemüse und zum Nachtisch Bananenkuchen. Nach dem Abendbrot sind die Gäste aber recht schnell wieder aufs Zimmer und wir haben das was noch da war zum Abendbrot gegessen. Danach haben wir den Abend wieder an der ausklingen lassen. Heute musste ich um 7Uhr beim Frühstück sein. Als die Gäste dann wieder abgereist sind, habe ich dann auch gefrühstückt und habe den restlichen Tag heute frei. Ich war vorhin mal ein Stück gelaufen und habe einen toten Kudu gesehen. Der muss schon eine Weile gelegen haben. Allerdings wurde ich dann von Pferden verfolgt und bin dann wieder hoch zur Lodge. Heute Abend ist ein Sundowner hier oben an der Lodge geplant. Da werde ich dann auch mal ein paar Fotos machen. Jetzt wollt ich mich eben raussetzen um Internet zu haben, aber dann kam Natascha auf mich zu und dann bin ich schnell wieder rein :D

katjainamerica am 09. August 15
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katjainamerica am 06. August 15
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Ein neues Abenteuer hat begonnen. Diesmal ging es aber nicht wieder über den großen Teich, sondern bis fast ans untere Ende von Afrika. Na gut nicht ganz - liegen immernoch einige tausende Kilometer dazwischen. Ich bin in Namibia - in Maltahöhe auf der Namseb Lodge.
Doch erstmal von Anfang an. Am Montag ging mein Flieger 18.35Uhr von Leipzig nach Frankfurt und von dort 22.05Uhr nach Johannesburg. In Johannesburg ging es dann am nächsten Tag weiter nach Windhoek, wo ich 13Uhr (14Uhr Deutscher Zeit) gelandet bin. Den Hauptteil der Strecke durfte ich mit dem größten und modernsten Flugzeug, dem A380 zurücklegen.
Es war schon ein anderes Erlebnis und erstaunlich wie viele Menschen in ein Flugzeug passen. Boarding fand über 3 Brücken statt und dauerte trotzdem eine ganze Weile. Nach 10h Flug und kaum Schlaf war ich dann in Johannesburg. Dort hatte ich 3h Aufenthalt bis es auf die "letzte" Etappe meiner Reise ging. In Windhoek wurde ich dann von Aileen, meiner Chefin und Besitzerin der Lodge abgeholt. Leider hatte ich Probleme mit dem Visum und hoffe, dass sich das die nächsten Tage klärt. Vom Flughafen ging es dann erstmal an den Rand von Windhoek (45min vom Flughafen entfernt), wo wir noch fix einkaufen waren. Dann ging es weiter...immer gerade aus und weiter gerade aus...bis wir irgendwann mal abgebogen sind auf eine unbefestigte Straße, auf der es dann nochmal 100km nur gerade aus ging. Es kam uns auf der unbefestigten Straße nur 1 Auto entgegen. Kurz vor Maltahöhe war die Straße wieder befestigt. Wir sind durch Maltahöhe durch und mussten dann noch mal 17km über unwegsames Gelände fahren. Irgendwann waren wir dann aber auch angekommen. Wir waren ca. 13.30Uhr vom Flughafen los und waren kurz vor 19Uhr da.
Die Lodge liegt quasi im Nirgendwo. Drum herum ist nur Natur. Als ich in Johannesburg gelandet bin, hatte man wenigstens aus dem Flugzeug ein paar Städte gesehen, aber beim Landeanflug in Namibia hat man nur Steppe gesehen und eine befestigte Straße.
Nachdem ich gestern dann Koffer ausgepackt habe, bin ich auch schon ins Bett, da im Flugzeug nicht wirklich an Schlaf zu denken war.
Heute hat der Tag 8.30Uhr mit dem Frühstück mit Aileen und ihren Kindern angefangen angefangen. Danach hat Aileen mir die Lodge ein bisschen gezeigt und gesagt, wo alles steht. Im Anschluss haben wir die Angestellten (Anna und Lydia) nach Hause gefahren und sind noch kurz im Supermarkt gewesen. Jetzt habe ich gerade etwas freie Zeit. In ca. 2h kommt dann auch Christiane mit Guido auf der Lodge an. Christiane kommt auch aus Deutschland und wird in den nächsten zwei Monaten auf die Kinder aufpassen. Guido ist der Mann und von Aileen und der Inhaber der Lodge. Heute Abend steht dann ein gemeinsames Abendbrot auf dem Plan. Ich wohne in einem der Zimmer, die sonst für die Gäste sind.
Eigentlich sollte ich in einem Chalet wohnen, aber die müssen erst noch renoviert werden. Vielleicht kann ich dann noch umziehen :)
Einen meiner neuen Nachbarn habe ich auch schon kennengelernt :D

katjainamerica am 05. August 15
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